Jahresrückblick 2018, Ausblick auf vorläufige Planung 2019

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Ein Rückblick und mehr noch eine Vorausschau auf das kommende Jahr 2019 stand beim Heimat- und Kulturverein Schmidmühlen auf der Agenda der letzten Versammlung. Nach wie vor leistet der Heimat- und Kulturverein eine wichtige Arbeit im kulturellen Bereich des Marktes Schmidmühlen. Diese zeigte sich beim Rückblick der Vorsitzenden Martina De Wille. Das Vereinsjahr begann mit einer Matinee im Hammerschloss. Jelena Lichtmann gab zusammen mit ihren Musikschülern ein bemerkenswertes Konzert. Diesem folgte im Juli bzw. zum 40. Marktfest die Ausstellung „Erasmo“ anlässlich des 500. Todestages von Erasmus Grasser, dem berühmtesten Sohn des Marktes Schmidmühlen. Neben dieser Ausstellung zeichnete man beim Marktfest zusammen mit dem Markt Schmidmühlen für das Eselrennen verantwortlich. Nach wie vor ist dies ein Magnet, wenn auch die Zuschauerzahl etwas rückläufig war. Ferner verwies die Vorsitzende auf das Konzert „Hans Well und die Wellbappen“ sowie das Konzert mit „I, Du und der Ander“ und auf die Veranstaltung im Ferienprogramm „Geschichten am Lagerfeuer“. Für den Schlossstadel stiftete der Kulturverein das Kreuz. Eine besondere Ehre waren für die Mitglieder die Dreharbeiten zum Allerseelenschiffchen. Alles hat gepasst, so Martina De Wille, die Ausstrahlung war in ganz Bayern zu sehen, die Resonanz auf die Sendung war positiv. Nicht fehlen durfte die Hubertusmesse in Schmidmühlen. Doch auch im kommenden Jahr wird der Verein mit vielfältigen Veranstaltungen aufwarten.



Auftakt wird am 22. Februar mit einem Konzert der Gruppe „Deus Vult“ sein. Diese warten mit einem Genre auf, der bisher so in der Lauterachgemeinde noch nicht zu hören war: Mittelalter – Rock. Die siebenköpfige Band aus der Oberpfalz begann nach einer zweijährigen Planungsphase im Juni dieses Jahres mit einer Konzertreihe in der südbayerischen Region. Mit einer Kombination aus der altbewährten Mittelalter – Rockmusik und dem bandspezifischen Steampunk-Stil gelingt es den Musikern, etwas Außergewöhnliches und Neuartiges mit bereits vertrauten Klängen zu verbinden. Begleitend zur Musik wartet die Band auch mit einer rockigen und fetzigen Bühnenshow auf. „Deus Vult“ setzt sich aus einem Sänger, einem Bassisten, zwei Gitarristen, zwei Dudelsackspielern und einem Schlagzeuger zusammen. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen (nur online bei OK.ticket.de). Die Karte kostet im Vorverkauf sieben Euro, an der Abendkasse neun Euro.

Wer kennt ihn nicht – Wolfgang Krebs? Auch er kommt im kommenden Jahr nach Schmidmühlen in den Schlosstadel. Der Termin steht schon fest: 3. Mai. Er präsentiert sein neues Programm „Geh zu, bleib da“.

Auch in seinem neuen Programm widmet sich der Parodist und Wortakrobat

seiner großen Leidenschaft: Dem schönen Bayernland. Diesem droht Arges, nämlich die Landflucht. Ganz besonders davon betroffen ist der Ort Untergamskobenzeißgrubengernhaferlverdimmering. Schorsch Scheberl, schlitzohriger Schlawiner und eines der Alter Egos von Wolfgang Krebs, sorgt sich um die Tradition und Gemütlichkeit in seiner geliebten Heimat. Wie kann es gelingen, die Entwicklung aufzuhalten oder wenigstens zu verlangsamen? An diesem Abend gibt es viele gute Argumente dafür, Land zu gewinnen, indem man das Land nicht verliert. Und der Bitte zu folgen „Geh zu, bleib da!“.

Kurz entschlossen veranstaltet Scheberl einen Motivationsabend, um diesem leidigen Trend den Kampf anzusagen. Im einzigen Lokal weit und breit, in der Wirtschaft „Zur Toten Hose“, melden sich prominente

Politiker, Kulturschaffende, Einheimische und Zugroaste zu Wort. Die Karte kostet 24 Euro. Das letzte große Highlight wird im Oktober die Couplet AG setzen. Auch hier steht das Datum schon fest: 18. Oktober, ebenfalls im Schlosstadel. Bissig, farbig und a bisserl frivol – so charakterisierte die Augsburger Allgemeine im Mai dieses Jahres die Kirner- Gruppe. Die Couplet AG präsentiert das Beste aus 25 Jahren. Sie erhielten in diesem Jahr den Dialektpreis Bayern 2018 (Sonderpreis Staatsministerin Prof. Dr. Marion Kiechle und Staatsminister Albert Füracker). Aus der Lautdatio: 1993 erweckte „Die Couplet-Arterhaltungs­Gesellschaft“ (kurz: Die Couplet-AG) die fast ausgestorbene Tradition des bayerischen Couplets zu neuem Leben und zielen seither sowohl auf die große Politik als auch auf den kleinbürgerlichen Alltag ab. Es war schon immer die bayerische Art, eitle Unarten und Selbstdarsteller zu enttarnen und zu derblecken. Für beide Veranstaltungen hat der Kartenvorverkauf (Rathaus, Apotheke Alte Post) begonnen, eine Karte kostet 24 Euro (freie Platzwahl). Die Veranstaltungen finden im Schlossstadel statt. Wer nun Bedenken hat, dass der Kulturverein nur diese Großveranstaltungen im Kalender stehen hat, braucht keine Bedenken zu haben. Auch die Hubertusmesse, Ferienprogramm, klassische Musik und Allerseelenschiffchen haben in der Jahresplanung ihren Platz gefunden. (ajp)

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