• Das Mittelalter – kaum eine Zeitepoche fasziniert die Menschen so wie diese. Und in dieses Mittelalter konnte man in Schmidmühlen musikalisch – rockig eintauchen. Es war eine Zeitreise der besonderen Art, die noch lange nachwirken wird. Und es war sicherlich einer der „ganz besonderen“ Musik-Events, den der Markt Schmidmühlen und die Region – sieht man einmal von „G.O.N.D in Kreuth ab – bisher erlebt hat.  Eine durchwegs in  schwarz gekleidete Gesellschaft  füllte am Wochenende das Hammerschlossareal und den Schlossstadel – originell und bestens gelaunt. Das hatte seinen Grund. Die neu gegründete Band Deus Vult aus  Amberger sowie die Gruppe „Brachmond“ aus München  gaben ein Konzert der allerersten Sahne. Beide Gruppen haben sich einem besonderen Genre verschrieben – dem Mittelalterrock. Schon mit den ersten Stücken der Gruppe Brachmond mit Stücken aus ihrem brandneuen Debütalbum „Ascheregen“  verwandelte den alten – ehrwürdigen Schlossstadel in eine große Bühne – Musiker und Fans als eine Einheit. Es war ohne Zweifel ein überaus gelungener Auftritt und mit Deus Vult betrat eine  Band die Musikbühne, von der man sicherlich noch einiges hören wird. Die Fangemeinde in der Region ist da – es dauerte nicht lange, bis dieses Konzert in Schmidmühlen ausverkauft war. Zu recht! Die Musikfans erlebten ein Musikerlebnis der besonderen Art, qualitativ „ganz oben“ – atmosphärisch einzigartig. Das Konzert bis spät in die Nacht hinein begeisterte die Fans. Die Musiker hielten ihr Versprechen, „mit herbem Männergesang, Stromgitarren, Dudelsäcken, Bassgitarre und jede Menge Schlagzeug und  richtigen “Gassenhauern,  aber auch gemütlichen Balladen,  ihren Fans quasi „deftigen Mittelalterrock“ um die Ohren hauen. Sie warteten mit einem Repertoire auf mit Stücken von In Extremo, Saltatio Mortis, Feuerschwanz, Schandmaul oder auch Tanzwut. Songs wie Frei zu sein, Feuertaufe, Sternhagelvoll (In Extremo), der letzte Spielmann und Spielmannsschwur (Saltatio Mortis), Aussatz (Cultus Ferox) oder Sonnenstrahl der Gruppe Schandmaul brachten den Schlossstadel zum Brodeln. Einer der ganz besonderen  Highlights war der das Lied “Träume und Schmerz”, die erste eigene Single von Deus Vult , die zum ersten Mal live auf der Bühne performed wurde. An diesem Abend passte einfach alles – das Hammerschloss bot den historisch – mittelalterlichen Rahmen, der neu renovierte Schlossstadel die passende Lokation für ein fulminantes Konzert und der Schlossinnenhof mit Lagerfeuerromantik sorgte für ein einmaliges Ambiente. Zwei Jahre arbeitete die Band im Probenraum bis Deus Vult im Juli vergangenen Jahres zum ersten Mal „das Licht der Welt erblickte“ und sicher werden die sieben Musiker die Musikszene  mit ihrem  Mittelalter – Rock bereichern.  Mit einer Kombination aus der altbewährten Mittelalter – Rockmusik und dem bandspezifischen Steampunk-Stil gelang es den Musikern in Schmidmühlen, etwas Außergewöhnliches und Neuartiges mit bereits vertrauten Klängen zu verbinden. Begleitend zur Musik wartete die Band auch mit einer rockigen und fetzigen Bühnenshow auf.  Eine alles in allem runde Sache.

    Fotos pop






    Deus Vult rockte in Schmidmühlen mittelalterlich auf. (leider tw im Nebel der Veranstaltung)

     

    Brachmond aus München  

    Datum , Autor

← Älter Neuer →