• Gedenkgottesdienst des Kulturvereins für seine verstorbenen Mitglieder
    Beginn: 17 Uhr, Pfarrkirche St. Ägidius
    Gestaltung: Jagdhornbläser der Kreisgruppe Burglengenfeld und Männergesangsverein




    Ohne Zweifel hat der Herbst als Jahreszeit seine besonderen Reize. Dies gilt insbesondere für das Lauterachtal. Dort kann man diese bunte Jahreszeit nicht nur in seiner Farbenpracht mit den Augen genießen oder den Geruch des Laubes riechen, man kann ihn auch schmecken. Denn zum „Herbst im Naturpark Hirschwald“ gehören in der Gemeinde Schmidmühlen vor allem auch die Wildspezialitätenwochen in Schmidmühlen.

    Der Rechtsvorgänger des Kulturvereins, der Fremdenverkehrsverein, initiierte diese Schmankerlwochen, die immer noch nichts an ihrer Anziehungskraft verloren haben. Stilvoll und wie es sich für eine bodenständige Gemeinde gehört, wird diese „sechste Jahreszeit“ mit einer Hubertusmesse in der Pfarrkirche St. Ägidius begonnen und gefeiert. Bei diesem Gottesdienst gedenkt der Heimat- und Kulturverein seiner verstorbenen Mitglieder. Seit jeher beginnen die Wildspezialitätenwochen in Schmidmühlen mit einer Hubertusmesse.

    Der 3. November ist der Hubertustag. Der heilige Hubertus war einer Überlieferung zufolge ein Adliger. Bei der Geburt seines Sohnes starb seine Frau Floribana. Über ihren Tod war Hubertus so tief verzweifelt, dass er – um seinen Schmerz zu betäuben und Zerstreuung zu finden – oft auf die Jagd ging. Doch als er an einem Feiertag jagte, erschien ihm ein imposanter Hirsch mit einem leuchtenden goldenen Kreuz zwischen den Geweihstangen. Von der Begegnung mit dem Hirsch tief beeindruckt, änderte Hubertus sein Leben und wurde Priester.

    Der heilige Hubertus ist unter anderem der Patron der Jäger, Förster und Jagdhunde. Aber auch die Drechsler, Gießer, Kürschner, Metallarbeiter, Optiker und Metzger verehren ihn als Schutzpatron. Die Hilfe des heiligen Hubertus wird gegen Tollwut, Irrsinn, Hunde- und Schlangenbiss angerufen. Der heilige Hubertus wird meistens als Jäger dargestellt, fast immer mit Hirsch und Hunden, manchmal aber auch als Bischof mit einem Engel, der ihm die Stola reicht. Der Hl. Hubertus starb am 30. Mai 727 im heutigen Tervueren und wurde zunächst in Lüttich bestattet. Bereits am 3. November 743 wurde er heiliggesprochen.

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